Mittwoch, 15. September 2021

P9: Das kennt man doch...

 Nachdem wir nun die Lösungen verdaut haben, setzen wir das Kapitel

1.5 Weg-Zeit-Diagramme

fort.

Übrigens: Es ist oft auch üblich, die waagerechte Achse zuerst zu nennen  (so wie x-y-Koordiate), dann würde man vom t-s-Diagramm, vom Zeit-Weg-Diagramm sprechen.

Ich benutze die ältere Version WZD.

Wenn ihr noch unsicher seid, dann geht einmal zu Leifi-Physik:

https://www.leifiphysik.de/mechanik/gleichfoermige-bewegung/grundwissen/geschwindigkeit-bei-gleichfoermiger-bewegung

Herstellung von WZD

 Hier könnt ihr in einer Animation verfolgen, wie WZD von drei unterschiedlich schnellen Körpern erzeugt werden und auch wie die Geschwindigkeiten berechnet werden. 

Ich denke, es ist auch klar, dass man am Verlauf der Kurve im WZD die Geschwindigkeit abschätzen kann:

Je steiler die Kurve im WZD verläuft, desto größer ist die Geschwindsigkeit.

Begründung:

Wenn die Kurve steil verläuft, dann legt man in kurzer Zeit eine große Strecke zurück. Und das bedeutet: hohe Geschwindigkeit.

Wie kannst Du das an den folgenden beiden WZD erkennen?


 Mit dieser Idee kann man nun genau angeben, wie man eine Geschwindigkeit aus einem Graphen des WZD bestimmt.

Zur Erinnerung: Wir brauchen zwei Messpunkte, an denen wir sowohl Zeiten als auch Orte (Wege) ablesen können.

Schau Dir mal die folgende kleine Animation an und erkläre, wie man Geschwindigkeiten in einem WZD bestimmt:

Übertrage das letzte Bild in Deine Aufzeichnungen!

Kannst Du nun erklären, wie wir unsere Beschreibung: "Geschwindigkeit ist der Wegunterschied pro Zeit" nun mathematisch als die grün eingerahmte Formel erhalten haben?


Später schreiben wir in Kurzform: v(t) = ds/dt = d s(t) / dt

Bitte merke Dir die Formeln gut und notiere sie Dir.

Und vielleicht schaust Du jetzt nochmal in den oben angegebenen Link zu Leifi-Physik...genau das haben sie dort gemacht:

Herstellung von WZD

Eigentlich haben wir überhaupt nichts Neues gelernt.

Das Dreieck, welches wir an die Gerade gezeichnet haben, habt ihr in Mathematik als Steigungsdreieck bezeichnet.

Und die Geschwindigkeit unserer Bewegung ist schlichtweg die Steigung der Geraden im WZD.

Geschwindigkeiten sind die Steigungen im WZD!

Das gilt auch, wenn keine Geraden vorliegen. Wie man dann die Steigungen bestimmt, lernt ihr bald in Mathe (Differenzialrechnung), vielleicht gibt es auch hier einen Post dazu.


Immerhin gibt es diesen Blog jetzt seit drei Wochen, das sind 6 bis 9 Unterrichtsstunden, mehr sollten wir diese Woche also nicht mehr machen.

Aber zwei Lerntipps gibt es noch, kann man immer gebrauchen...

Als nächstes werden wir uns sehr genau mit Bewegungen beschäftigen, die eine konstante Geschwindigkeit haben.

Und dann gibt es einen Zusatz für zukünftige Leistungskurse: Wir beschreiben Geschwindigkeiten mit Pfeilen und führen den Begriff der Schnelligkeit ein.

Am Wochenende schreibe ich weiter.


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